Tschaikowskys „Der Nussknacker“
Pjotr I. Tschaikowskys »Nussknacker« – uraufgeführt 1892 in St. Petersburg – gehört in die Semperoper zu Weihnachten, wie der Dresdner Stollen oder der berühmte Striezelmarkt. Aaron S. Watkin und Jason Beechey greifen in ihrer Interpretation auf die Geschichte von E. T. A. Hoffmann zurück und gestalten ein dem klassischen Ballett verpflichtetes Märchen im Umfeld einer Dresdner Weihnacht: Zu Heiligabend bekommt Marie einen Nussknacker geschenkt, den sie sofort in ihr Herz schließt. Bald droht jedoch Gefahr von einer kriegerischen Mäuseschar. Da ist es, als würde der Nussknacker zum Leben erwachen: Er stellt sich dem Feindesheer entgegen. Mit ihrem neuen Schützling begibt sich das Mädchen auf eine Reise durch ein Land zuckersüßer Träume – und ins Erwachsenwerden.
1. Tag: Emil Reimann
Anreise nach Dresden. Hier angekommen geht es gleich zu Emil Reimann, dem bekannten Bäcker und Konditor. In seiner Backstube in Dresden erleben Sie eine Führung mit sächsischem Humor und Wortwitz. Anschließend wird Ihnen Kaffee und traditionell ein Stück original Dresdner Stollen gereicht. Am späten Nachmittag werden Sie im Hotel zum Check-In, Zimmerbezug und Abendessen erwartet.
2. Tag: Semperoper Tschaikowskys „Nussknacker“
Nach dem Frühstück lernen Sie Dresden kennen. Bei Stadtrundfahrt und -rundgang erfahren Sie von Ihrem Gästeführer viel über die Geschichte der sächsischen Landeshauptstadt. Auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz. Anschließend bleibt Ihnen Zeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Zum frühen Abendessen werden Sie im Hotel erwartet. Denn am Abend wartet schon der Besuch der Semperoper auf Sie. Freuen Sie sich auf sinnliche Melodien, ein großartiges Orchester, ineinander verschmelzende Klänge und ein tolles Bühnenbild.
3. Tag: Frauenkirche „Weihnachten im Frühbarock“
Am Vormittag besuchen Sie die Museen im Residenzschloss. Im Neuen Grünen Gewölbe erwartet Sie eine faszinierende Führung: Bewundern Sie unter anderem den Kirschkern mit 185 geschnitzten Köpfen oder den größten grünen Diamanten, der jemals entdeckt wurde – hier reiht sich ein Superlativ an den nächsten. Anschließend haben Sie Zeit, über den Striezelmarkt zu bummeln und die festliche Atmosphäre zu genießen. Am Nachmittag erleben Sie in der Frauenkirche das Konzert „Weihnachten im Frühbarock“. Bevor Johann Sebastian Bach sein Weihnachtsoratorium schrieb, erfüllten bereits die Werke von Schütz, Monteverdi und Praetorius die Kirchen Europas. Das Adventskonzert lässt diese frühbarocke Weihnachtsmusik vom Chor der Frauenkirche und dem Ensemble Instrumenta Musica auf historischen Instrumenten mit feinem Ausdruck und stilistischer Präzision neu erklingen. Den Tagesabschluss bildet ein Besuch im Pulverturm, wo Sie beim „sächsischen Gelage“ gesellige Stunden in historischem Ambiente genießen.
4. Tag: Aschenbrödel
Bevor Sie heute die Heimreise antreten, fahren Sie zunächst nach Moritzburg. Am Drehort des Filmes „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ besuchen Sie die Ausstellung zum Kultfilm.

